December 13, 2020

Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder vorzeitigen Aufwachen beeinträchtigen die Schlafqualität. Jeder Mensch hat gelegentliche Schlafstörungen, aber auf lange Sicht sind sie sehr belastend. Eine Schlafstörung gilt als chronisch, wenn sie schon mehr als vier Wochen besteht. Spezielle Mineralstoffe und Vitamine sind bedeutend für die Botenstoffbildung, die schlafregulierend wirken. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie Magnesium verwenden können, um erholsamen Schlaf zu fördern.

Die möglichen Ursachen von Schlafstörungen

Bisher gibt es unterschiedliche Arten von Schlaferkrankungen. Der medizinische Begriff dafür ist Schlaflosigkeit. Schlafkrankheiten stehen entweder als eigenständige Erkrankung oder in Verbindung mit einem Symptom für eine andere Krankheit. Im Allgemeinen reguliert das Melatonin Schlafhormon den gesunden Schlaf: Es wird im Dunkeln vom Gehirn ausgeschüttet, so dass wir müde werden und schlafen. Schlafstörungen werden oft durch einen Melatoninmangel verursacht. Es kann passieren, dass Ihr Schlaf durch offensichtliche Aspekte gestört werden. Welche Ursache wirklich dahinter steckt, ist auf Anhieb schwer zu sagen und herauszufinden.Unmittelbare Schlafstörer sind beispielsweise:

  • Zigaretten
  • Stress
  • ungünstige Schlafumgebung
  • Nervösität
  • Koffein durch Cola, Kaffee oder schwarzen Tee
  • Leistungsdruck
  • falsche Ernährung
  • spezielle Medikamente
  • Störungen im Schlafrhythmus (wer arbeitet zum Beispiel in Schichten?)

Körperliche Krankheiten können Gründe für Störungen der Nachtruhe sein. Dazu gehören unter anderem:

  1. Atemprobleme mit Schnarchen oder Schlafapnoe - es gehört alles dazu, was die Sauerstoffversorgung behindert und sich als einer Beeinträchtigung des Schlafs herausstellt. Die Schlafapnoe ist eine Atmungsstörung, bei der die Atmung stoppt und/oder die Atemwege verengt sind (obstruktive Schlafapnoe). Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) sind sehr häufige Auslöser.
  2. Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen belasten das Herz in der Nacht stark. Dies führt zu einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen.
  3. Schmerzen, weitere Störungen: Rheumatoide Arthritis, Muskelkrämpfe oder andere Gelenkschmerzen. Aber auch Migräne können schuld an Ihren Schlafstörungen sein. Darüber hinaus verhindern Sodbrennen und Tinnitus das Einschlafen.
  4. Überaktivität der Schilddrüse: Dies ist auf eine Überstimulation des Körpers zurückzuführen, die durch eine übermäßige Menge an Schilddrüsenhormonen verursacht wird.
  5. Mentaler Stress wie Depression und Burn-out-Syndrom verhindert Schlaf.
  6. Bewegungsstörungen beeinträchtigen den Schlaf.
  7. Hormonelle Veränderungen, die Sie aus der Pubertät, aus der Schwangerschaft oder aus den Wechseljahren kennen, sorgen für innere Unruhe sowie für depressive Verstimmungen.

Symptome von Schlafstörungen

Anzeichen von Schlaferkrankungen zeigen Probleme beim Ein- und beim Durchschlafen. Sogar hinsichtlich der Schlafdauer sind deutliche Unterschiede festzustellen. Schlafmangel hat Folgen: Die Betroffenen haben enormes Schlafbedürfnis, leiden viel mehr unter Müdigkeit und Erschöpfung während des Tages. Menschen, die ständig müde sind, können sich nur schwer konzentrieren, sind oft gereizt oder sogar apathisch. Die Langzeitfolgen schwerwiegender Schlafkrankheiten sind ein hohes Risiko für diejenigen, die bereits an Herzerkrankungen leiden und ein schwaches Immunsystem besitzen. Zudem ist es möglich, dass sich Diabetes dadurch entwickeln kann. Manche Menschen neigen dazu, an Gewicht zuzunehmen, wenn sie Schlafstörungen haben.

Wie wird Schlaflosigkeit konventionell behandelt?

Schlafprobleme werden im Bereich der Schlafmedizin je nach Schweregrad mit Medikamenten oder verhaltensmedizinischen Maßnahmen behandelt. Es ist wichtig, die Ursache herauszufinden. Sofern eine Grunderkrankung vorliegt, wird der Behandlung Vorrang eingeräumt. Verhaltensmaßnahmen: Zur medikamentenfreien Behandlung zählt die Verbesserung der Schlafhygiene. Das bedeutet: die gleichen Schlafstunden, keine heiße Luft, keine koffeinhaltigen Getränke, Alkohol vor dem Schlafengehen oder helles Licht im Zimmer sollte vermieden werden. Laptops und Smartphones sollten auch abends nicht benutzt werden. Entspannungstechniken helfen Ihnen beim Einschlafen. Wenn Schlafprobleme auf Angst, Stress oder Depressionen zurückzuführen sind, ist eine Psychotherapie oft hilfreich.

Magnesium überzeugt als Entspannungsförderung vor der Schlafenszeit

Wie wirkt Magnesium wirklich? Magnesium gehört zu den bedeutendsten Mineralstoffe für die richtige Funktion der Nerven. Sie beeinflusst die gesamte Nervenaktivität, die Stimmung, die Gehirnströme und den Schlaf. Wenn der Bedarf der Nervenzellen an Magnesium nicht gedeckt wird, können Nervenschäden auftreten, die zu neurologischen Erkrankungen führen. Zu den Symptomen können Schlafstörungen gehören. Magnesiummangel wird häufig bei Stress, Depressionen und Schlafstörungen beobachtet. Darüber hinaus hat Magnesium eine entspannende und beruhigende Wirkung. Magnesium kann bei der Behandlung von Schlafproblemen helfen, welche beispielsweise durch Muskelkrämpfe oder durch das bekannte Restless-Legs-Syndrom (Reißen, Ziehen oder unangenehmes Kribbeln im Bein im Ruhestand) verursacht werden.

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Bewertung: 5/5

Die Forscher sind der Meinung, dass das Magnesium für die Melatonin-Herstellung wichtig ist. Das bedeutet, dass ein Enzym für die Melatonin-Produktion dringend das Magnesium dazu braucht. Studien zeigen nach einer Magnesium-Einnahme von 500 Milligramm ein Anstieg des Melatoninspiegels gemessen. Darüber hinaus verbesserten sich sowohl die Schlafqualität als auch die Schlafdauer signifikant. Studien beweisen weiterhin, dass die Magnesium-Einnahme eine Verbesserung der psychischen Belastbarkeit hervorrufen kann, die aufgrund von Schlafmangel vermindert ist.

Dosierungsempfehlung von Magnesium

Je nach Schlafproblem und des Schweregrades wird empfohlen, ehe Sie zu Bett gehen, dass Sie eine Stunde vorher mindestens 200 bis 600 Milligramm Magnesium zu sich nehmen dürfen. Magnesium sollte idealerweise mit einer Mahlzeit eingenommen werden, was die Verträglichkeit verbessert. Eiweiß und Vitamin D zeigen eine Förderung der Darmabsorption durch das Magnesium. Empfindliche Menschen können unter der Einnahme von Magnesium an Durchfall leiden. In diesem Fall, wenn es wirklich zu Durchfall kommt, muss die Dosis geringer gehalten werden. Dazu nehmen Sie weniger als 300 Milligramm von dem Magnesium und teilen es in mehrere Portionen auf. Langfristig sollte nicht mehr als 250 Milligramm mangelhaftes Magnesium eingenommen werden.

Wenn Sie unter Schlaflosigkeit leiden, hilft es meist, den Magnesiumgehalt in Ihrem Blut im Auge zu behalten. Magnesium muss im sogenannten Vollblut überprüft werden. Erythrozyten enthalten dreimal mehr Magnesium als die Blutflüssigkeit (med: das Serum). Aus diesem Grund ist dieser Erythrozytenwert viel aussagekräftiger. Die Normalwerte liegen zwischen 1,38 und 1,5 Millimol pro Liter bei der Bestimmung im Vollblut.

Magnesium: bei Medikation und Nierenschwäche ist was zu beachten?

Magnesium sollte nicht zur gleichen Zeit wie bestimmte Antibiotika eingenommen werden. Sie stören sich gegenseitig in ihrer Aufnahme in den Körper. Dies gilt für aminoglykosidische Antibiotika und Tetracycline, deren Wirkstoffe Nitrofurantoin oder Penicillamin enthalten sind. So sieht es ebenfalls bei den Osteoporose-Medikamenten aus der Kategorie der Bisphosphonate aus, bei denen die Wirkstoffe Alendronat, Etidronat, Clodronat, Pamidronat, Ibandronat, Tiludronat und Risedronat zu verzeichnen sind.

Patienten mit chronischer Nierenerkrankung sollten kein zusätzliches Magnesium einnehmen. Denn durch die Schwäche der Nieren ist es kaum oder gar nicht ausreichend möglich, überschüssiges Magnesium auszuscheiden. Dies kann zu einem Überschuss an Magnesium im Blut führen.

Was bedeutet „zu viel Magnesium“?

Ein Überschuss an Magnesium bezieht sich im Allgemeinen auf den Überschuss dieses Minerals im Blut. Die hier zirkulierende Menge macht nur etwa ein Prozent der gesamten Magnesiumreserven im Körper aus. Während ein Mangel recht häufig auftritt, kommt ein Überschuss eher selten vor. Eine ausgeprägte Hypermagnesiämie ist nur bei einer übermäßigen Einnahme von Magnesiumpräparaten oder einer sehr schweren Nierenschwäche möglich. Nachweisbar können verschiedene Erkrankungen eine Hypermagnesiämie auslösen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Nebennierenschwäche
  • übermäßige Magnesiumzufuhr
  • Schwäche der Nebenschilddrüsen
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • schwere Nierenschwäche

Die Symptome einer Hypermagnesiämie treten in der Regel erst bei Werten über zwei Millimol pro Liter auf. Anfänglich verschwinden die Muskelreflexe bei der neurologischen Untersuchung. In einigen Fällen kommt es zu einer Entspannung und Lähmung der Muskulatur, in ausgeprägten Fällen auch der Atemmuskulatur. Der Blutdruck sinkt und der Puls wird langsam. Es kann zu Herzrhythmusstörungen und Herzstillstand kommen.

Ist zu viel Magnesium gefährlich für den Körper?

Im Allgemeinen braucht der Körper tagtäglich Magnesium. Allerdings ist zu viel von diesem Mineral schädlich. Deshalb sollten Magnesiumpräparate nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, um eine Überdosierung zu vermeiden. Ein Überschuss an Magnesium wird normalerweise mit Diuretika behandelt. Darüber hinaus muss die Ursache von einem Arzt geklärt werden. Wenn eine Krankheit wie Nierenschwäche die Ursache ist, muss sie behandelt werden.

Ein gesunder Körper wirkt gegen überschüssiges Magnesium

Magnesium muss komplett durch die verschiedensten Lebensmittel aufgenommen werden, da der Körper keine Möglichkeiten hat, das Mineral selbst herzustellen. Bei herkömmlicher, normaler Ernährung und durch die Verwendung von magnesiumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln sind gesunde Menschen keiner großen Gefahr einer Magnesium-Überdosierung ausgesetzt.

Selbst wenn übermäßige Mengen des Minerals aus der Nahrung aufgenommen werden, wird das Mineral im Falle eines Überflusses überhaupt nicht vom Darm aufgenommen. Dies kann zu lockerem Stuhlgang und Durchfall führen, aber es verhindert einen Überschuss an Magnesium im Körper. Wenn die Nierenfunktion intakt ist, wird das überschüssige Magnesium, das bereits in den Blutkreislauf aufgenommen wurde, mit dem Urin ausgeschieden.

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Christopher

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